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Erklärungen

 

Absichtslosigkeit: bedeutet: ich schenke dir etwas, ohne dafür eine Gegenleistung von dir zu erwarten. Geben ohne etwas zu wollen. Ich verfolge kein bestimmtes Ziel. Ich versuche meinen Impulsen im Moment zu folgen.

Achtsamkeit: für dich selbst und dein Gegenüber. Wir halten immer mal wieder inne und spüren nach wie es sich anfühlt: leicht oder angestrengt, locker oder verkrampft, gut oder schlecht? Und verändern es solange, bis es sich für beide/alle Beteiligten gut anfühlt.

Die Ampel: Ist eine typische Übung für dich klar und deutlich deine jeweilige Empfindung verbal zu äußern:
"Grün" bedeutet; das gefällt mir, mache gerne weiter so.
"Gelb" bedeutet; hier erreichst du eine Grenze, bitte mache es anders oder gehe mit deiner Hand auf keinem Fall in diese Richtung weiter.
"Rot" bedeutet: Stopp! höre sofort damit auf. Das gefällt mir nicht. Es bedeutet nicht, dass du gehen sollst.
erweiterte Regeln:
"lila" bedeutet; danke ich möchte heute keinen Kontakt mit dir.
nonverbal Grenzerklärung
Distanz: Gehe mit einem halben oder ganzen Schritt auf Distanz bedeutet: "Du kommst mir gerade zu nah. Bitte halte etwas Abstand. Alles andere ist willkommen.
Stopp: Eine Hand mit der Handfläche zur entgegenkommenden Person ausstrecken bedeutet. "Danke, ich möchte jetzt gerade für mich alleine sein. Gerne ein anderes Mal"

Kehrwoche: dir ist während der Veranstaltung etwas Unangenehmes widerfahren? Eine Grenzüberschreitung, ein Fehlverhalten, einfach ein Unwohlsein. Nehme es nicht mit nach Hause. Kläre es gerne direkt vor Ort, entweder in der Austauschrunde oder wenn es für alle wichtig ist im Abschlusskreis. 
Betrifft es nur dich selbst, dann rede gerne in der Austauschrunde darüber. Gibt es andere Beteiligte, dann spreche diese direkt an. Spreche von dir und wie du dich gefühlt hast und was du dir für nächstes Mal wünscht. Bedanke dich fürs Zuhören.

Hast du etwas sehr Schönes erlebt, dann verteile gerne verbale "Blumen" z.B. "Das hat mir so gut getan, als du deine Hand auf meinen Rücken gelegt hast." oder "Unser gemeinsamer Tanz war einfach himmlisch."

Konsens: Alle beteiligten Personen sind mit dem einverstanden, was gerade geschieht. Jeder sollte genügend Zeit und Raum erhalten haben, dem nachzuspüren und klar und deutlich ein "Ja" geäußert haben können. In meinen Gruppen wäre das zum Beispiel der Ampel Code: "grün" gleich; "ja das gefällt mir". Bist du unsicher, ob dein Gegenüber einverstanden ist, dann frage nach: "Darf ich....?" und warte die Antwort ab und handel dementsprechend. Sei aufmerksam und präsent und offen für dich selbst und auch dein Gegenüber, dann können wir besser wahrnehmen was gerade geschieht.

Konsensrad: Über dieses Begegnungsmodell erfahren wir mehr über uns selbst, unsere Bedürfnisse, Grenzen, und vielleicht auch unsere Schattenseiten. Lernen etwas über aktiv und passiv sein, nehmen oder geben,
dienen oder empfangen, nehmen oder erlauben  und können so alte Blockaden abbauen, lernen für uns die Verantwortung zu übernehmen, immer freier zu werden, uns in Hingabe zu üben, bis zu ekstatischen Momenten.

Liebe: gemeint ist die universelle Liebe, die durch uns hindurch fließt. Wir empfangen sie vom Universum/Kosmos/Gott, lassen sie durch uns hindurch fließen und geben sie an unser Gegenüber weiter.
Lieben kann man unterschiedliche Personen gleichzeitig aber auf verschiedene Arten und Weisen. Lieben geschieht in diesem Moment. Liebe bedeutet sich in die Gemeinsamkeit einzufühlen  und einander sein zu lassen und anzunehmen was ist. Sich verbunden fühlen, den Augenblick teilen und sich Präsenz zu schenken.

Tantra  
 

Yab Yum Position

Yab Yum (tibetisch; „Vater-Mutter“) ist eine im tantrischen Buddhismus häufige, vor allem in Tibet und Nepal zu findende figürliche Darstellung einer männlichen (Shiva) und einer weiblichen (Shakti) hinduistischen bzw. lamaistischen Gottheit bei der sexuellen Vereinigung. Zumeist sitzt die weibliche Figur auf dem Schoß der männlichen. (Siehe Abb. oben) 
In meinen Gruppen geht es in dieser Begegnung zwar um die sexuelle Lebensenergie, aber nicht um sexuelle Vereinigung, eher um die Verbindung von Weisheit und Energie. Wir wollen beides ins Fließen bringen, ohne aktiv etwas zu tun, sondern versuchen im Sein zu bleiben, zu spüren und den eigenen (Gebender) und den Impulsen der empfangenden Person zu folgen. Eine Person gibt bzw. dient und die andere nimmt und kann sich darin üben in Vertrauen und Hingabe zu sein. 
Beide verschmelzen im Hier und Jetzt, und im Miteinander und vielleicht auch mit dem Universum.

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